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 Tarnung in der Naturfotografie

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Uwe
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BeitragThema: Tarnung in der Naturfotografie   Fr Mai 18, 2012 1:23 pm

clown Tarnung in der Naturfotografie

In unserer heimischen Flora sind die Tiere recht scheu vor dem Menschen geworden. Daher ist erforderlich sich zu tarnen / verstecken.

Sie können eine Blaskapelle über einen längeren Zeitraum auf und ab marschieren lassen, bis sich die Tiere daran gewöhnt haben. Rolling Eyes Sollten man gerade keine Blaskapelle zur Hand haben, tut es natürlich auch ein Tonband mit Heavy Metall Musik und ein Gruppe Betrunkener rendeer clown jocolor . confused Letztere erhält man günstig an Kiosk um die Ecke. Irgendwann haben sich die Tiere daran gewöhnt. Oder die Trunkenbolde wurden vom Förster erlegt. Suspect

Als eine der ersten Maßnahmen gilt es sich mit dem örtlichen Forstamt, Jäger oder Bauern in Verbindung zu setzen und diesen um Erlaubnis zu fragen. Ich wollte ja auch nicht, dass jemand sich einfach auf meinen Balkon oder in meinen Garten setzt und dort sich häuslich einrichtet. Manchmal ist es Förstern oder Jägern sogar recht, denn sie erhalten dann Unterstützung bei der Aufgabe den Wildbestand zu schätzen und die Bilder helfen bei der Einschätzung des Gesundheitszustandes, also nicht nur die Gesunden Tier ablichten.

Die Tarnung in der Tierfotografie unterscheidet sich nicht wesentlich von der eines Soldaten. Konturen sollen aufgelöst werden und Geräusche vom Equipment sollen unterdrückt werden.

Warum also nicht auf die Hilfsmittel des Militärs zurückgreifen?
Tarnnetze gibt es für wenige Euro im Internet bei Armeeshops zu erwerben. Ich persönlich bevorzugen mehrere kleinere Tarnnetze und dabei auch nicht die schwere beim Militär gebräuchliche Ausführung. Der Vorteil mehrerer kleiner Netze ist der, dass sich diese Netze leichter transportieren lassen und sich ein Unterstand leicht aufbauen und anpassen lässt.
Weitere Werkzeuge und Hilfsmittel sind Blumendraht oder Paketschur um das Tarnnetz an Bäumen oder Sträuchern zu befestigen. Beides muss natürlich nach dem Abbau wieder mitgenommen und entsorgt werden. Ein kleines Stückchen Paketschnur verrottet schnell wenn man es mal verliert oder vergisst.

Weiterhin gehören zur Ausstattung auch eine kleine Rosen- oder Gartenschere um kleinere Zweige abzuzwicken oder sich Stützmaterial zurechtzuschneiden und ein einfaches Taschenmesser.

Der Unterstand sollte sich in der natürlichen Umgebung einfügen, also Sträucher oder Bäume mit nutzen rendeer , auf die zum Zeitpunkt der Aufnahmen vorherrschende Windrichtung muss ebenso geachtet werden Arrow . Außerdem sollte der Unterstand bequem und leise bezogen werden können, also nicht erst eine geräuchvolle Durchschlageübung erforderlich sein. Dazu muss man den Weg zum Unterstand von Ästen befreien und ggf. etwas freischneiden.

Wie muss nun der Unterstand gestaltet werden?
Er sollte genügend Platz für die Ausrüstung bieten, der schönste Unterstand nützt nichts, wenn er bei der kleinsten Bewegung, wie von einem Erdbeben geschüttelt, wackelt. Eine gedachte Grundfläche von ca. 2x2 Metern ist für eine Person ausreichend. Mit Steinen oder bei weichem Boden aus Zweigen geschnittenen Heringen kann das Tarnnetz am Boden gehalten werden. [BILD einfügen] Mit einem Stück Draht oder Paketschnur wird das Tarnnetz an Ästen oder Bäumen Oben befestigt. [Bild einfügen ]Hier ist darauf zu achten, dass es nicht zu straff gespannt wird. Mit mehreren kurzen Schnurstücken kann man sich Öffnungen für das Objektiv einrichten, eine „Schießscharte“ Suspect also ein langer Schlitz ist unzweckmäßig und verräterisch. Das Objektiv selber lässt sich leicht mit etwas Sackleinen und Gummiband tarnen.
Auch von oben her sollte man sich tarnen, ein zeternder Eichelhäher oder eine Elster warnen ihr Umfeld. Außerdem bietet ein Dach auch Sonnenschutz sunny . Mit Hilfe einiger längerer Äste und etwas Blumendraht ist es kein Problem eine kleine Konstruktion zu erstellen. Bedenken Sie immer, dass sie sich in einem Unterstand längere Zeit aufhalten und daher die Höhe auch über den Komfort entscheidet. cheers . [Bild einfügen ].
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Uwe
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BeitragThema: Wie tarne ich mein Tele??   Mi Jan 22, 2014 2:38 pm

Wenn man etwas im Internet stöbert, dann finden sich jede Menge Lensecases und Überzieher für Teleobjektive und Kameras.
Die Preise bginnen meist bei 30 Euro und haben nach obenhin kaum eine Grenze.

Jetzt möcht oder kann nicht jeder viel Geld für solche Tarnmittel ausgeben. Gerade Anfänger, die sich noch nicht so sicher sind ob sie wirklich in diesem Bereich knipsen wollen suchen nach günstigeren Alternativen.

Hier  billige Tipps:

Ihr braucht dazu ein paar etwas stärkere Gummibänder ( kann man der Ehefrau, Oma oder Mutter stiebizen )
Für den Winter eine weisse Baumwollservierte und für den Sommer / Herbst / Frühling ein einfaches BW Dreiecktuch.

Nun der große Trick die Servierte / Halstuch wird um das Objekttiv gewickelt und mit Gummibändern fixiert, fertig.
Die Umrisse des Objektiv sind aufgelöst. Sollte das Tuch etwas länger sein, dann kann man das mit Gummibändern am Gehäuse befestigen.

Bei feuchter Witterung eignet sich eine Plastiktüte unter dem "Tarnbezug". Hier ist aber daran zu denken, dass Schwitzwasser bei Temparaturunterschieden entsteht. Um das zu umgehen empfiehlt es sich Okjektiv und Tarnmittel erst nach einem Temp.Ausgleich in der freien Wildbahn zusammenzubringen. Und nach der Fototour die Tarnung sofort zu entfernen.

Dann gibt es noch feste Damenstrümpfe aus dem Drogeriemarkt, bitte nicht die dünnen Nylonstrümpfe.
Bedingt durch die Dehbarkeit lassen diese sich gut über Kamera und Objektiv ziehen.
Um einen guten Tarneffekt zu erreichen zieht man den passend abgeschnittenen Strumpf über eine leere Mineralwasserflache und näht Wollfäden, Jutefäden oder Jutestreifen in Grün/Braun/Schwarz auf. Diese sollten nur einseitig festgenäht sein und die Enden ausgefranst werden, ähnlich einem Ghillie für Scharfschützen. cat 

Wer ein paar Euro inverstieren will, der kauft sich in einem Armee-Shop gebrauchte Bekleidung und näht sich seinen Überzieher selbst. Es hilft unbedingt, Ehefrau, Mutter oder noch besser Oma um Unterstützung anzuflehen  Wink 
Unbedingt darauf achten, dass die Bedienelemente freibleiben.

Um diese Überzieher wasserabweisen zu gestalten kann man sich aus dem Reiterladen oder Barbourshop auch Wachs besorgen. Hier aber darauf achten, dass der Wachs nur auf der Aussenfläche aufgebracht wird.

Und bedenkt, es geht nicht um tolles Aussehen, sondern darum die Konturen der Ausrüstung verschwinden zu lassen.
Somit könnte man sagen, dass ein massgeschneiderter Anzug für Kamera und Objektiv weniger tarnen als ein etwas schlabberiger Overall

Bilder folgen
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